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Natur- und Vogelschutzverein

Erliweg 8
4425 Titterten
www.titterten.ch/nvvt

Monika Schweizer
061 941 17 14
mobeti@gmx.ch

Der 1937 gegründete Obstbau- und Vogelschutzverein änderte 1996 seinen Namen zu Natur- und Vogelschutzverein Titterten mit der Begründung, dass der moderne Obstbau zu einem komplexen Spezialgebiet geworden ist und wir unsere Aufgaben mehr auf die Natur im Allgemeinen bezogen sehen.
Der NVVT fördert und unterstützt den Naturschutz durch das Erhalten und Wiederherstellen naturnaher Lebensräume für Flora und Fauna. Er setzt dies um, indem er aktiv Naturschutzprojekte fördert und die Bevölkerung durch gezielte Informationen aufklärt sowie in die Projekte einbindet. Dies haben wir u.a. mit unserem jährlich stattfindenden Most-Tag, dem erfolgreichen Projekt zur Erhaltung und Förderung des Feldobstbaus in Titterten „Hochstamm läbt“ (www.hochstamm-laebt.ch), dem Amphibienschutzgebiet Hübschematt und dem BirdLife-Pilotprojekt für die Gartenrotschwanzförderung in der Rosenmatt verwirklicht. Wir bleiben dran!

Statuten Vorstand Vereinsgeschichte

Aktuelles

Film unbedingt unbedingt anschauen:
Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Vögel
Es ist still geworden in Deutschland. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern erschreckende Realität – wie neue Zahlen zum Vogelsterben zeigen.
Beitragslänge: 42 min / Datum: 15.08.2019


Naturschutzgebiete in Titterten

Kantonal geschützte Naturobjekte

Logo-Naturschutzgebiet

Seit Januar 2003 verfügen Titterten und Reigoldswil auf Beschluss des Regierungsrates über zwei gemeinsame kantonale Naturschutzgebiete: Baberten (9,33 ha) und Rifenstein-Horniflue (37,84 ha). Genaue Details finden Sie hier:
Lage und Ausdehnung (die hellgrünen Flächen) 
Verordnung zum Naturschutzgebiet Baberten 
Verordnung zum Naturschutzgebiet Rifenstein-Horniflue 
Hier das Wichtigste über Schutzziele und –massnahmen:

Baberten

Für dieses Naturschutzgebiet gelten folgende Schutzziele:
a. Erhaltung und Förderung der standortgemässen Waldgesellschaften mit ihren typischen Faunen und Floren, insbesondere des Hirschzungen-Ahornwaldes und des Farn-Tannenmischwaldes;
b. Förderung und Erhaltung ungestörter Fels- und Felsschutt-Biotope mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften;
c. Förderung von extensiv bewirtschafteten, stufig aufgebauten sowie Alt- und Totholz reichen Waldbeständen;
d. Förderung unerschlossener und ungenutzter Waldgebiete als Lebensraum für störungsempfindliche sowie für Alt- und Totholz bewohnende Arten;
e. Erhaltung und Förderung der seltenen und der geschützten Tier- und Pflanzenarten, insbesondere der Arten von Fels- und Blockschutt-Biotopen.


Rifenstein-Horniflue

Hier gelten folgende Schutzziele:
a. Erhaltung und Förderung des Gebietes als Reptilien-Lebensraum von nationaler Bedeutung;
b. Erhaltung und Förderung der standortgemässen Waldgesellschaften mit ihren typischen Faunen und Floren;
c. Förderung lichter, extensiv bewirtschafteter und strukturreicher Waldbestände als Lebensraum für Licht und Wärme liebende Tier- und Pflanzenarten sowie Förderung von Alt- und Totholz;
d. Erhaltung unerschlossener und ungenutzter Waldgebiete als Lebensraum für störungsempfindliche sowie für Alt- und Totholz bewohnende Arten;
e. Förderung und Erhaltung ungestörter Felsstandorte mit ihren charakteristischen Lebensgemeinschaften sowie der Mauerfugen-Gesellschaften;
f. Förderung von naturnahen, stufig aufgebauten Waldrändern;
g. Erhaltung und Förderung der naturnahen Fliessgewässer sowie der Amphibienlaichgewässer;
h. Erhaltung und Förderung der seltenen und der geschützten Tier- und Pflanzenarten, insbesondere der Eichen sowie der Arten von Fels- und Felsschutt-Biotopen;
i. Erhaltung der geologischen Naturobjekte.
Im oberen Teil des Flüegrabens, der Teil dieses Naturschutzgebietes ist, wurde 2016 zudem ein Wildruhegebiet ausgewiesen.

Rifenstein

 

Schutzmassnahmen

Wir wünschen allen viel Freude beim Beobachten und Entdecken an diesen schönen Naturschauplätzen und danken für Ihre Rücksichtnahme.
Nebst einigen spezifischen Schutzmassnahmen gilt für den Aufenthalt in diesen beiden Gebieten:
• Wege nicht verlassen.
• Hunde ganzjährig an der Leine führen.
• Reiten und Fahren nur auf erlaubten Wegen (s. Merkblatt Amt für Wald beider Basel).
• Kein Feuer ausserhalb der bezeichneten Feuerstellen.
• Verboten ist das Pflücken, Ausgraben oder Ansiedeln von Pflanzen und Pilzen sowie
• das Sammeln, Fangen, Aussetzen oder Stören von Tieren.

Kommunale Naturschutzzonen

Die Gemeinde Titterten hat zusätzlich Naturschutzzonen ausgeschieden, die besonders gepflegt bzw. bewirtschaftet werden. Den Plan und die Auflagen finden Sie hier:
Zonenplan Landschaft 
Zonenreglement Landschaft

Amphibienteiche Hübschenmatt- 

HübschemattSeit 2008 sind die ehemaligen Schönungsteiche der Kläranlage Titterten ein geschütztes Amphibienlaichgebiet. Seit 2009 werden sie nur noch durch Regen- und Oberflächenwasser gespeist.
Die Abteilung Natur und Landschaft am Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain und das Amt für Industrielle Betriebe haben sie im September 2016 einer aufwändigen Sanierung unterzogen. Die Teiche wurden speziell für den Erhalt der Amphibien saniert und wir bitten Besucherinnen und Besucher um Rücksichtnahme auf deren Umgebung!

Tiere in Not

Website: Ameisenzeit
Hablützel

Waldameisenhaufen melden!

Alle unsere Waldameisenarten sind geschützt und der NVVT bemüht sich um deren Erhalt bzw. Förderung. Max Müller hat sich zum Ameisengötti weiterbilden lassen und bittet alle Personen, ihm in und um Titterten gesichtete Waldameisenhaufen zu melden: 
Max Müller, Tel. 079 944 32 45 oder E-Mail mit Standortangaben an max. mueller@bl.ch. So können diese Ameisenhaufen im gesamtschweizerischen Forschungsprojekt (www.ameisenzeit.ch) aufgenommen werden und eine Bestandeskontrolle durchgeführt werden. 

Hornissen?

Nur keine Panik: Ein Hornissenstich ist zwar schmerzhafter (der Stachel ist ja auch grösser), aber viel weniger giftig als der einer Wespen oder Honigbiene. Das Gift der Biene ist nämlich ca. 4- bis 15-mal stärker als das der Hornisse! Und ein Vorteil: Wo es Hornissen gibt, bleiben die viel lästigeren Wespen weg.
In der Schweiz sind Hornissen geschützt, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Für eine kostenpflichtige Umsiedlung gibt es Fachleute, eine kurze Beratung ist aber kostenlos:
• Roland Diener, 5200 Brugg AG: 078 708 38 50 oder roland.diener@faltenwespe.com (http://faltenwespe.com)
• David Hablützel, 8252 Schlatt: 052 657 57 57 / 079 346 45 43 oder info@umsiedlungen.ch (www.umsiedlungen.ch)
• Andi Roost, 8213 Neunkirch: 052 681 13 37 oder info@hornissenschutz.ch (www.hornissenschutz.ch)

 
BNV-Logo

Stiftung Wildstation Landshut

TELEFONISCHE BERATUNG
Wir beraten Sie in Fragen zu kranken, verletzten oder möglicherweise verwaisten einheimischen Wildtieren. Gemeinsam besprechen wir die Vorgehensweise im individuellen Fall und suchen die beste Lösung für das in Not geratene Tier. 

Stiftung Wildstation Landshut
Schlossstrasse 21
3427 Utzenstorf, BE
Telefon +41 32 665 38 93
Email: E-Mail Wildstation

Vogelpflegestation (Reha für Vögel)

Vogelpflegestation Oberwil  (keine Notfälle)
Danae Schwegler, Bottmingerstrasse 24, 4104 Oberwil BL
Mobile: 079 256 12 84 oder Stellvertreterin Nicole Fischli Mobile: 079 707 27 56

Jagdaufsicht in Titterten

Oder eventuell zuständiger Wildhüter oder Jagdaufseher im Dorf kontaktieren

 
Pro Natura

Tierschutz beider Basel

Tel. 0900 78 78 10 oder 0900 78 78 20 (ab Festnetz sind die ersten zwei Minuten gratis, danach Fr. 1.90/Min.), info@tbb.ch.

Ausserhalb der Öffnungszeiten kann man sich an die Polizei oder an den tierärztlichen Notfalldienst in Allschwil wenden:
0900 99 33 99 (ab Festnetz Fr. 3.60/Min.)

 
Lichtschachtabdeckung

Hilfe zur Vermeidung von Kleintierfallen in Haus und Garten

Wichtige Tipps, wie ich den Kleintieren in meiner nächsten Umgebung das Leben erleichtern kann.Lies weiter >
Merkblatt von Pro Natura: Wildfallen im Siedlungsraum - Gefahren, Hindernisse, Lösungen

 
Gefahr durch Fadenmäher

Igel in Not

Gefahren für Igel im Garten
Schneckengift und Gartentrimmer können für unsere Igel tödlich sein, wenn sie nicht gezielt eingesetzt werden. Unser Merkblatt „Gefahren für unsere Igel im Garten“ fasst die wichtigsten Bedrohungen zusammen und gibt sinnvolle Empfehlungen zu deren Vermeidung.
Wenn Sie Ihren Garten für Igel optimieren wollen, finden Sie in der Broschüre „Igelfreundlicher Garten“ des IZZ wertvolle Tipps. www.pro-igel.ch


 

Tier und Vogel des Jahres

Glühwürmchen
Foto: Adolf Durrer

Das Glühwürmchen – Tier des Jahres 2019

Das Glühwürmchen (Lampyris noctiluca) beleuchtet 2019 die Lage der Insekten in der Schweiz. Das geheimnisvolle Tier ist bei uns noch weit verbreitet.

ProNatura-Logo


Informationen der Pro Natura




Vogel des Jahres 2019: Kiebitz

Die vom Aussterben bedrohte Art lebte einst in Feuchtwiesen und nach deren Drainage im Ackerland. Die Intensivierung der Landwirtschaft mit zahlreichen Bewirtschaftungsgängen und dem Spritzen von Pestiziden brachten den Kiebitz in der Schweiz fast zum Aussterben. Dank enger Zusammenarbeit zwischen Naturschützenden und Landwirten bei den Nistplätzen erhält der schillernde Vogel wieder eine Chance..

Logo SVS

Informationen von: 


 Kiebitz, Vogel des Jahres 2019

Vogelwarte SempachVogelwarte Sempach

 

Projekt «Hochstamm läbt»

Hochstamm läbt

Die Idee zu «Hochstamm läbt» entstand aus dem erfolgreichen Most-Tag, der seit 2008 immer im Herbst durchgeführt wird. Der Natur- und Vogelschutzverein Titterten lancierte das Projekt zur Erhaltung und Förderung des Feldobstbaus in Titterten im Jahr 2009. Infos zum Projekt «Hochstamm läbt» finden Sie unter: www.hochstamm-laebt.ch

Produkte von Titterten Hochstammbäumen sind erhältlich direkt bei den Bauern und im Dorfladen.


 

Mitglied werden – Anmeldeformular

Heute ausfüllen- morgen als Mitglied dabei sein!

Gemeindeverwaltung
Hauptstrasse 42
4425 Titterten

Schalterstunden:
Dienstag, 8.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag, 16.00 - 18.00 Uhr

Tel. 061 943 13 13
Fax 061 943 13 15
Mail: gemeinde@titterten.ch